125CD - Michael Bardon - The Gift Of Silence - CD plus download

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Description

An extraordinarily rich and atmospheric collection of solo music recorded during the first lockdown in July 2020. All pieces are derived from improvisations experimenting with extended techniques / prepared bass, microtonality and Harry Partch's 11-Limit tonality diamond tuning system, overdubbing and long formless melodies.  Discus music recalls that back in the 1970s and 1980s, solo bass albums were relatively common.  Today they are a rarity, and we are delighted to make a contribution to that tradition.

 

Michael Bardon - double bass and cello

Reviews

Sein Spiel in Shatner's Bassoon und wie er die kosmische Sprache des Saxofonisten Nat Birchall beherrscht, sind zwei gute Gründe, The Gift of Silence (DISCUS 125CD) von MICHAEL BARDON gefasst und erwartungsvoll in den Player zu schieben. Basssolo, das mag in anderen Fällen Panik auslösen und sorgte ja auch schon für so manchen billigen Witz. Doch Bardon spielt Lullabies an der Wiege seines taufrischen Töchterchens, dem Grund seiner Neuorientierung ('Realignment'), und wirft neben Extented Techniques, Prä­paration, Mikrotonalität, Cello und Overdubbing auch noch Harry Partchs Diamond Tuning System in die Wagschale ('Partched'). Selbst wenn ihm ein Carpaltunnelsyndrom droht ('CTS'), nicht einmal bei 'Dormancy' lässt er die Hände ruhen, es gilt Etüden zu spielen und in Vorfreude auf das Trappeln kleiner Füße ('Pitter Patter') auch noch möglichst viel Zu­kunft für die Tochter offen zu halten ('What do you want to become?'). Bis 'Doom II' soll noch sehr weit hin sein, auch wenn der Homo falsus und die Politik am Gegenteil arbeiten. Bardon zeigt aus dem Stand auf virtuose Weise seine Poesie und sein Feeling. Mit einem sonoren 'Orgel'-Drone, den er in schillernden Tönungen changieren lässt, mit einer Aura wie aus der Rothko Chapel oder dem Vigeland Mausoleum. Gefolgt von vorwärts stürzen­dem Spiccato und diskanten Schmierern, die ins Dunkle kurven und sägend schrillen, bis daraus tappende Füßchen hervorgehen. Zu stöbernden, leise pfeifenden Strichen tappen und plonken aber auch die Finger zu regenbogenfarbig sirrsurrendem Arcosang. Bardon versucht vergeblich, das ganz elegisch geplonkte und gestrichene 'F# C# A# D' zu zersä­gen. Feierlich düsteren Strichen und durchgeknallt tobendem Tumult folgt 'CST' in ge­strecktem Galopp und mit wirbelnden und rhythmisch kratzenden Speedlines. Schläfrig schnarrender Singsang mündet in einem erneut elegischen, feierlichen Einerseits und glissandierend auffahrendem, pathetisch schwärmendem Andererseits. Mit zuletzt aller­dings doch knurrig dräuenden Auspizien, als ob ein brummender Tiger mit im Boot säße, den Bardon mit einem leicht desperaten Lullabye zu besänftigen sucht. - Rigobert Dittmann, BAD ALCHEMY 

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