119CD - Das Rad - Laik Tors - CD plus download

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Listen





Description
Laik Tors is the third album from the Sheffield-based trio. It follows their eponymous debut and follow-up "Adios Al Futuro", both of which featured in Prog Rock "Top 20" charts and helped establish the band in the forefront of modern progressive music. Both attracted excellent reviews, neatly summarised by “they seem to encapsulate and deconstruct the entire history of British avant-rock in one fell swoop”.

Their new recording is a natural progression, building on and refining their core sound, which features a combination of composed and improvised music. The trio have many overlapping musical influences and a shared love of improvisation. However, it is the melding of their unique individual styles that brings it together within a modern context.

Commentator Sid Smith says: "Is it jazz? Is it rock? Is it folk? Is it prog? Is it electronica? The answer is all of the above and probably a lot more besides. Not that Das Rad care and neither should you. Energetic, incisive and infused with an inquisitive, passionate spirit, Das Rad create music that goes where it needs to. Do what you can to join them on that journey."

Nick Robinson – guitars, keyboards, electronics
Martin Archer – woodwind, keyboards, synth bass, electronics
Steve Dinsdale – drums, keyboards, electronics

with

Peter Rophone – choral voices on “Mauger Hay”



Reviews

Fleißig ist man in Sheffield. Ein gutes Jahr nach dem Erscheinen von "Adios Al Futuro" legen Das Rad im Oktober 2021 ihr drittes Album vor. Nick Robinson, Martin Archer und Steve Dinsdale nannten ihr neues Werk "Laik Tors", was, wie man von Bandseite mitteilt, im Dialekt von Yorkshire 'Murmelspiel' bedeutet. Hallende Sounds von in Klangschalen rollenden Murmeln gibt es auch in der Tat im Titelstück zu hören.  Wieder hat das Trio einen gutgefüllten Tonträger abgeliefert. Die CD ziert diesmal eine Nachbildung des rosa Labels von Island Records (allerdings mit einem d statt einem i), mit dem z.B. die ersten LP-Ausgaben von z.B. King Crimson, Emerson Lake & Palmer und If, zumindest in Großbritannien, versehen waren. Dreht man die CD-Hülle um, ist unten links das Logo von Fontana Records zu sehen, allerdings hat 'discus' den Schriftzug 'fontana' ersetzt. Zwei Hommagen an vergangene Progtage, aber auch Hinweise auf die auf "Laik Tors" zu findende Musik.  Wie schon auf den beiden Vorgängern haben Das Rad eine bunte Mischung am Start, die Retroprog, Jazzrock, modernen Instrumentalprog, Avantrock und freieres Klangbasteln zu einem homogenen Ganzen vereinigt. Voluminös produziert wogt die Musik voran, bietet mal frei-jazzige Improvisationen, mal abwechslungsreichen Progrock, mal ambientartiges Tonbasteln, mal kantige Rockexkurse, mal dynamischen Jazzrock, mal kernigen Avantprog. Plingende, schneidende und hallende E-Gitarren, wogende E-Pianolinien, satte Mellotronschübe, allerlei Gebläse (inklusive Blockflöte), verschiedene elektronische Verunreinigungen und frei-wuselnde bis dynamisch rockende perkussive Muster arbeiten sich hier dicht vermengt voran. Stickprog bzw. die rezentere Musik von King Crimson lugt bisweilen um die Ecke und ein paar Canterbury-Reminiszenzen lassen sich bisweilen ausmachen, doch haben Das Rad alles in allem ein sehr eigenes Gemenge am Start.  Einen modernen, virtuos vorgetragenen Elektrojazzprog bieten Das Rad auf "Laik Tors", der die Inspirationsquellen nicht verleugnet bzw. denselben immer mal wieder kurz huldigt, ansonsten aber das Genre durch eigene und sehr überzeugende Progvariante bereichert. Wer erstklassigen zeitlosen Prog hören möchte, keine Aversionen gegen freiformatige Einlagen, elektronische Verzerrungen und etwas Jazz hat und auf Gesang verzichten kann, die/der sollte das Trio aus Sheffield auf keinen Fall verpassen. Ich würde fast sagen, dass "Laik Tors" das bisher rundeste und beste Album des Projekts ist. - Achim Breiling, BABYBLAUE SEITEN http://www.babyblaue-seiten.de/album_19871.html#oben

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Archer dreht aber weiterhin selber am Rad und offeriert mit Laik Tors (Discus 119) die dritte Scheibe mit DAS RAD, dem Improg-Trio mit Nick Robinson an Guitars, der nach einer jungwilden Phase mit They Must Be Russians in den 80ern seit den 10er Jahren ein Frühlingserwachen auskostet als Nick Robinson Loops und in Lost Garden mit Andy Peake. Vitaler als dieses Ambient-Duo ist der Zusammenklang mit Steve Dinsdale an Drums und Archer an Woodwind & Synth Bass, wobei alle drei noch mit Keyboards & Electronics operieren. Ihre Ikonographie ist zweideutig, weil sie offen lässt, ob sie mit dem Hexagramm einen teuflischen Knecht Ruprecht rufen oder bannen, ob sie struwwelpetrig den Kindern Angst machen oder im Gegenteil zum Spielen mit Rasierklingen anstiften und mit dem Smoke of Hell verführen. Mit 'Kapow!' und 'Kaprise!' stoßen sie jedenfalls ein 'Kopfkino' an, in dem 'Satanic Particles' 'Lebensmude' wieder munter machen. Dabei gehen sie ziemlich feierlich an ihr 'Offtwerk', als hymnischer Triskel mit Synthbasspuls und Archer als halbem Blasorchester, mit Jazzcorekakophonie, Bockshufen, krummen Tönen und Takten. Zartbesaitetes kreiselt zu stürmischen Fanfaren, Synthi- und Gitarrensound wird von den Keys bezwitschert. In diesem Hexeneinmaleins meint 3 dreimal 3, Menschen­werk und diabolischen Beitrag, der schillernd und klirrend jede Müdigkeit vertreibt, der Dinge ins Rollen bringt. Mit unverdrossenem Beat, melodieseligem Sog, von der Gitarre überflackerter Lava, fragilen Reminiszensen an Folklore, mit Flöte und Baritonsax, akusti­scher und Trillergitarre, Glockenspiel und psychedelisierender Intensität. 'Mauger Hay' groovt eine rockige Furche, melodicamelodisch und in brummiger Wallung, mit gitarris­tischem Vortex und kindlichem Geistergesang. Das Titelstück bringt dünnen Soprano­sound und findet durch perkussive und elektronische Turbulenzen und verzerrtes Gitar­ren- und mächtiges Orgelpathos zu einem Trommelmarsch. 'Starvation Hound' als finaler Long-Track zieht dann nochmal alle üppigen Register, mit Fuzzgitarre, Knurrbass, höchs­ten und hymnischen Multi-Saxtönen und auch wieder Georgel in prächtiger Spannweite und krassem Finish von Robinson. Kapow! - Rigobert Dittmann, BAD ALCHEMY

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