Zond007 - Combat Astronomy - Symmetry Through Collapse

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£12.00
1 CD Set


Description
Representing a searing and overwhelmingly successful return to vocal music, Symmetry Through Collapse is Combat Astronomy's seventh ensemble album and by turns one of the most engaging and intense yet.
 
Dalila Kayros has a burgeoning career in the Italian avant garde and is also one quarter of blistering avant metal outfit SYK. She joins forces with a core team of Huggett, Archer and Fairclough in what is a seamless explosion of creative energies. Kayros is unique: perhaps comparisons can be drawn to Dimitri Stratos, Bjork, Diamonda Galas - but these do little to describe the tremendous palette of approaches and searing performances on this disc.
 
Already difficult to describe, Combat Astronomy have evolved once again and seem to be getting an even firmer grip on their quest for a transcendent ecstasy. This new alliance both stunning and entirely natural: blitz-doom riffs sitting alongside mutant space jazz and trance rock while Kayros weaves a new energy field across the sound fields; shamanic trans-dimensional invocations that are spine chilling, intoxicating, ambiguously menacing.
 
A more organic sound is present than previously as much of the material was recorded live in the studio. Kayros's Sardinian inflection cuts through Huggett's grind bass effortlessly. Huggett is in turn more exploratory on this outing - feeding off Faircloughs sophistication on the drums and Archers typically demented horn and keyboard assaults. Booth and Robinson play supporting roles on violin and treated guitar respectively.
 

 

Overall there is an eerie, spine chilling shamanic power present here. This is both future and past music: expansive, completely uncompromising.

 

 

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Performers
DALILA KAYROS 
Vocals, lyrics 
 
MARTIN ARCHER 
Saxophones, bass clarinet, organ, electronics 
 
JAMES HUGGETT 
Fretless bass, electronics, concept/production 
 
PETER FAIRCLOUGH 
Drums 
 
NICK ROBINSON 
Guitar on Kyber, Hik Mahl Hisze 
 
WESLEY IAN BOOTH  
Violin on Bhakta, Kyber, Hik Mahl Hisze





Reviews

Man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass es so etwas wie einen „Combat Astronomy“-Sound gibt, der die Alben spätestens seit The Dematerialized Passenger prägt und auf weiteren Veröffentlichungen eigentlich nur in Nuancen variiert wird: mal kommt Gesang dazu, mal zusätzliche Bläser, oder - wie zuletzt - ein echter Schlagzeuger anstelle des programmierten Schlagzeugs.

 

In diese Reihe fügt sich auch Symmetry Through Collapse ein. Auch hier ist es wieder James Huggetts praktisch permanent wuchtig donnernder Bass, der - oft leicht angezerrt - diesen lärmenden Avant-Prog dominiert, ihm ein aggressives, geradezu punkiges Feeling verleiht. Nur selten tritt er zurück und macht Platz für kammerrockige Einlagen wie in Hin Mahi Hisze oder seltsames Zeitlupengedröhne wie in Kyber.

Dazu gibt es wieder allerlei trötende und quietschende Einlagen von Martin Archer an Saxophon und Bassklarinette, und wie schon auf dem Vorgänger agiert mit Peter Fairclough ein echter Schlagzeuger, während das programmierte Schlagzeug offensichtlich nun gar nicht mehr zum Einsatz kommt (zumindest wird es nicht explizit erwähnt). Etwas werden Orgel und Elektronik hie und da noch eingesetzt, die sich - wie bisweilen auch die Bläser - oft schwer unter dem nahezu permanenten Geprügel von Bass und Schlagzeug ausmachen lassen.

 

Es gibt aber auch eine bemerkenswerte Neuerung auf Symmetry Through Collapse. Nach zwei ganz bzw. weitgehend instrumentalen Alben ist mit Dalila Kayros aus Sardinien hier wieder eine Sängerin an Bord, und die hat es in sich. Dalila Kayros ist schon fast mehr Stimmakrobatin als Sängerin, ihre ebenso kraftvollen wie exaltierten Stimmeinlagen bieten selbst dem mächtigen Bass locker Paroli. Schreiend, seufzend, ächzend, gurrend durchläuft sie dabei sämtliche Stadien der Verzweiflung, kann aber auch eine ordentliche Portion Aggressivität auf die Musik draufsetzen. Ob sie sich dabei durchweg echte Worte benutzt, lässt sich nicht immer erkennen; einige Texte sind eindeutig in Englisch, gelegentlich benutzt sie entweder eine andere Sprache (evtl. Sardisch wie auf ihren Soloalben) oder bedeutungslose Silben.

 

Jedenfalls ist Dalila Kayros eine echte Entdeckung und ein Gewinn für die Musik von Combat Astronomy. Bitte unbedingt auf dem nächsten Album wieder mitmachen! Und wer Lust auf brutale Lärmorgien mit exaltierten Stimmeinsätzen hat, sollte sich dringend diese CD zulegen!  - BABYBLAUE ZEITEN